Projektgruppe „Tiere“ forscht weiter
Mit großen Fragen startete die Projektgruppe „Tiere“ ins neue Jahr – von Elefanten über Lachse bis zum Walhai.
Mit viel Begeisterung ist unsere Projektgruppe „Tiere“ ins neue Jahr gestartet. Einmal pro Woche treffen sich die Kinder der Haie-Gruppe. Auch Kinder aus der Schildkröten-Gruppe sind eingeladen. Gemeinsam gehen sie spannenden Forscherfragen nach.
Zum Auftakt sammelten die Kinder ihre Fragen. Sie wollten wissen, warum Elefanten stampfen, wie Lachse geboren werden und was den Walhai so besonders macht. Diese Fragen waren der Start für intensive Gespräche, kluge Vermutungen und anschauliche Experimente.
Bei den Elefanten stellten die Kinder schnell fest, wie intelligent diese Tiere sind. Daraus entstand die Frage nach dem Gehirn. Wie groß ist ein Elefantengehirn im Vergleich zum menschlichen? Um das besser zu verstehen, verglichen die Kinder Gewichte. Vier Kilogramm standen für das Gehirn eines Elefanten, 1,2 Kilogramm für das eines Menschen. Der Unterschied sorgte für großes Staunen.
Auch der Lebenskreislauf des Lachses faszinierte die Gruppe. Gemeinsam erarbeiteten die Kinder den Weg vom Ei bis zum ausgewachsenen Fisch. Anschließend gestalteten sie bunte Papierlachse und setzten ihr Wissen kreativ um.
Ein weiteres Highlight war der Walhai. Mit einer Länge von rund 13 Metern gehört er zu den größten Fischen der Welt. Im Flur maßen die Kinder diese Länge mit einem Band ab. Dabei beschäftigten sie sich mit Fragen rund um das Messen und verschiedene Maßeinheiten. Zum Schluss probierten sie aus, wie viele Kinder auf dem „Rücken“ eines Walhais Platz hätten. Neun Kinder fanden nebeneinander Raum.
Mit Kinderfachbüchern erforschten sie außerdem die Lebensräume der Tiere. Auf einer großen Weltkarte markierten sie, wo Elefanten, Lachse und Walhaie leben. So lernten sie verschiedene Kontinente und Lebensräume kennen.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch im Übersee-Museum Bremen. Die Ausstellung gab viele neue Impulse und weckte weitere Fragen.
Unser Projekt lebt von echter Neugier, vom gemeinsamen Staunen und vom Forschen mit allen Sinnen.